Freitag, 22. April 2016

Interfraktioneller Antrag in der BV auf Anregung der CDU



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Antragstext:

Die Verwaltung wird gebeten, zeitnah einen sicheren Schulweg für die Grundschulkinder der St. Rochus Grundschule zu gewährleisten. Hierzu soll eine Bedarfsampel auf der Blücherstraße an geeigneter Stelle eingerichtet werden. Die Planungen zur Schulwegsicherung sollen mit Polizei, Verkehrswacht und Schulleitung abgestimmt werden.
• Kurzfristig stellt die Verwaltung sicher (z.B. Baustellenampel oder andere geeignete Maßnahmen), dass die Blücherstraße von den Grundschulkindern gefahrenlos überquert werden kann.

Begründung:
Die St.-Rochus-Grundschule ist im Schuljahr 2015/2016 aus dem Gebäude der Matthias-Claudius-Schule im südlichen Bereich von Pempelfort in das nördlich liegende Schulgebäude auf der Gneisenaustraße  umgezogen.
Um das neue Schulgebäude erreichen zu können, müssen die Grundschulkinder die Blücherstraße queren, auf der sich jedoch keine geeignete Querungsmöglichkeit befindet. Sogar das Allgemeine Gefahrenzeichen „Kinder“ (136-10, 136-20) fehlt. Neben dem individual Verkehr, wird die Straße u.a. durch die Straßenbahnlinie 707 befahren. Diese Verkehrssituation ist für Kinder nur schwer überschaubar und kann im schlimmsten Fall zu Unfällen führen.
Die Bemühungen der Schule, einen Lotsen-Dienst oder den „Walking-Bus“ durch die Elternschaft zu organisieren, liefen aufgrund einer fehlenden Querungseinrichtung (Ampelanlage, Zebrastreifen) ins Leere. Auch stellen die  hohen Anforderungen zur Einrichtung solcher Dienste (bis zu 8 Elternteile), insofern keine praktikable Lösung dar, als dass in der Regel heutzutage beide Elternteile berufstätig sind und der Schulschluss nachmittags variabel erfolgt. All dies steht dem pädagogischen Ansatz, dass Kinder - zur Erlangung von mehr Selbständigkeit -möglichst den Schulweg  selbständig gehen, entgegen
Bei einem Ortstermin sprachen sich die KlassenpflegschaftsvertreterInnen der Schule für eine Fußgängerampel auf  Höhe der Stadtbücherei aus. Dies wäre zudem auch für die BesucherInnen der Stadtbücherei von Vorteil. Die Schulleitung spricht sich für die Prüfung möglicher Standorte vor den Hausnummern 31 oder 53 aus, da dies auch dem Bedarf der Grundschulkinder, die aus dem südlichen Bereich kommen, Rechnung tragen würde.
Die Bezirksvertretung hält die Einrichtung einer Bedarfsampel, vor dem Hintergrund der Sicherheit der Kinder und einer wachsenden Stadt,  für unerlässlich.

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